T-DSL via Satellit Einrichtung des Tunnelzugangs

2 Einführung

T-DSL via Satellit bietet zwei unterschiedliche Zugangslösungen an. Neben der Remote-Proxyvariante wird ebenfalls eine "transparente" Tunnelvariante angeboten, die auch als "alternativer VPN-Zugang" tituliert wird. Der "transparente Tunnel" ist in der Lage Standardprotokolle zu verwenden, öffentliche IP-Adressen zuzuweisen und Datenverschlüsselung anzuwenden. Um den Nutzern der Tunnelvariante ebenfalls eine möglichst schnelle Datenübertragung zu gewährleisten, wurden auch hier Optimierungen im ASTRANET vorgenommen.
Der alternative VPN-Zugang setzt in seiner jetzigen Form auf das Point to Point Tunneling Protokoll (PPTP) auf. Dieses Protokoll ist in den modernen Betriebssystemen bereits integriert und kommt daher ohne zusätzliche (Fremd-)Software aus. Diese Anleitung beschreibt die erforderlichen Maßnahmen, die es ermöglichen, T-DSL via Satellit über die Tunnelvariante auf einem PC mit Windows 9x, ME, NT 4.0, 2000 oder XP zu nutzen.


3 Voraussetzungen

T-DSL via Satellit ist ein sog. hybrides System, das einerseits den schnellen Downloadkanal einer Satellitenverbindung und andererseits einen Uploadkanal als terrestrische Verbindung nutzt. Da für den Downloadkanal der DVB/IP-Satellitenreceiver (als PCI-Einsteckkarte oder USB-Gerät) genutzt wird, muss dieser bereits installiert und betriebsbereit sein. Erst dann kann mit der Konfiguration des PPTP-Tunnels für T-DSL via Satellit fortgefahren werden. Für eine korrekte Installation der Hardware (PCI oder USB) schauen sie bitte in Ihrem PC- und DVB-Benutzerhandbuch nach. Der Satellitenreceiver muss auf die korrekte Transponderfrequenz und DVB PID eingestellt sein, um Daten vom Satelliten empfangen zu können. Um T-DSL via Satellit mittels PPTP nutzen zu können, benötigen Sie zwei DFÜ-Verbindungen. Die Verbindung mit der Sie sich über ISDN bzw. Modem bei Ihrem Internet Provider (ISP) einwählen, sollten Sie schon erstellt haben, weil darüber der PPTP-Tunnel ins Internet und somit zu den Tunnelservern der ASTRANET-Plattform führt. Die zweite DFÜ-Verbindung ist der PPTP-Tunnel. Dessen Einrichtung wird für das von Ihnen verwendete Microsoft Betriebssystem später noch detailliert beschrieben. Diese DFÜ-Verbindung baut den Kommunikationskanal als PPTP-Tunnel zur ASTRANET-Plattform über die terrestrische Verbindung auf.

!WARNUNG!

Diese Beschreibung enthält unter anderem Informationen zur Modifikation der Registrierung. Bevor Sie diese bearbeiten, sollten sie auf jeden Fall den momentanen Stand sichern bzw. eine Sicherheitskopie erzeugen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls Probleme auftauchen. Nähere Informationen darüber erhalten Sie in den Beschreibungen im Kapitel 4, unter dem Hilfethema "Wiederherstellen der Registrierung" in "Regedit.exe" oder unter "Wiederherstellen eines Registrierungsschlüssels" in "Regedt32.exe". Sollten Sie Windows NT 4.0 oder Windows 2000 nutzen, ist zusätzlich eine Aktualisierung Ihrer Notfalldiskette erforderlich, da Sie im Falle einer zerstörten Registry sonst keine Möglichkeit haben, das System neu zu booten.


Die im weiteren Verlauf dieses Dokuments auftauchenden Zahlenangaben in eckigen Klammern (z.B. [Q182381]), sind Nummern aus der Microsoft Knowledge Base. Hier erhalten sie auf Wunsch genauere Informationen über das jeweilige Thema.
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