FAQ : T-DSL via Satellit Software

Fragen:
Ich kann mit meinem RealPlayer keine Audio- bzw. Videoströme über T-DSL via Satellit abrufen, was kann ich machen?
Woran erkenne ich eine erfolgreiche Installation der Zugangssoftware?
Die Statistik meiner Datenapplikation zeigt mir einen oder zwei permanente Datenströme von insgesamt ca. 100 kBit/s, obwohl ich nicht online bin. Was ist das?
Ich empfange die beiden Announcement-Kanäle, aber beim Surfen geht es immer noch nicht schnell genug. Warum?
Wie kann ich in die Steuerung der Satellitenbeschleunigung eingreifen?
Welchen Zweck erfüllt die Datei RECV.INI?
Was ist eigentlich mit anderen Applikationen, als Browser und FTP? Können die auch beschleunigt werden?
Ich benutze das T-Online StartCenter 4.0 und kann keine wesentliche Beschleunigung feststellen. Warum?
Ich benutze eine Personal Firewall auf meinem System. Kann die den Satellitenempfang beeinflussen?
Antworten:
Ich kann mit meinem RealPlayer keine Audio- bzw. Videoströme über T-DSL via Satellit abrufen, was kann ich machen?
Sie müssen in Ihrem RealPlayer zwei Einstellungen vornehmen.

Öffnen Sie dazu Ihren RealPlayer. Wählen Sie bitte unter dem Menü "Ansicht” den Menüpunkt "Einstellungen”. Wählen Sie dann den "Transportprotokoll” Reiter aus. Klicken Sie auf "Dieses Protokoll verwenden:”.

Danach öffnen Sie durch Klicken auf "RTSP-Einstellungen..." das Fenster "RTSP-Übertragungseinstellungen”. Aktivieren Sie "Nur HTTP verwenden”.

Schließen Sie das Fenster "RTSP-Einstellungen...” wieder und öffnen Sie durch Klicken auf "PNA-Einstellungen...” das Fenster "PNA-Übertragungseinstellungen”. Aktivieren Sie ebenfalls "Nur HTTP verwenden”.
Woran erkenne ich eine erfolgreiche Installation der Zugangssoftware?
Das Installations- und Testprogramm für T-DSL via Satellit schließt die Installation mit einem mehrstufigen Test des Zugangs ab. Sie können auch nach der Erstinstallation bei Problemen oder Unklarheiten dieses Programm aufrufen. Konsultieren Sie das Installationshandbuch, wie die Ausgaben des Programms zu interpretieren sind.

Die Datenapplikationen der einzelnen DVB-Lösungen geben meist ein visuelles Feedback über die Funktionalität der Hardware mittels eines Icons in der Systemablage (grün: OK, rot: Problem).

Die Zugangssoftware für T-DSL via Satellit (Proxy-Client) hat ebenso ein Icon in der Systemablage (Satellitenschüssel). Dieses Icon muss permanent hellgrün hinterlegt sein, unabhängig, ob Sie terrestrisch mit dem Internet verbunden sind, oder nicht.
Die Statistik meiner Datenapplikation zeigt mir einen oder zwei permanente Datenströme von insgesamt ca. 100 kBit/s, obwohl ich nicht online bin. Was ist das?
Es handelt sich hierbei um eine Art "Dateirundfunk" von ASTRA. Dieser Verkehr ist kostenlos und läuft nur in der Richtung Satellit zu Kunde.

Auf PID 251 und MAC 01005E420001 ist der sog. "Announcement-Channel" (ca. 10 kBit/s) zu beobachten. Er läuft ständig und kündigt Inhalte an, die dann auf PID 251 und MAC 01005E420002 vom Server an den Client gesendet werden (ca. 100 kBit/s). Momentan aktualisiert der zweite Datenstrom den Unterordner WWW im Installationsverzeichnis der Zugangssoftware für T-DSL via Satellit (Standard: C:\Programme\T-DSL via Satellit). Dies gibt dem Betreiber die Möglichkeit, HTML-Seiten der Zugangssoftware im Hintergrund zu aktualisieren.

Mit rechtem Mausklick auf das Icon der Zugangssoftware in der Systemablage und Auswahl von Portal ist der Empfang der beiden o.g. Kanäle unter "Multicast" zu sehen. Unter "Internet" erscheint der eigentliche gebührenpflichtige Internetverkehr. In den Statistikanzeigen ist dies der Verkehr, der auf allen Multicast-MAC-Adressen (Adressen beginnen mit 01005E) angezeigt wird, die von den o.g. abweichen.

Zu beachten ist, dass diese beiden Ströme nur bei Verwendung des Installations- und Testprogramms für T-DSL via Satellit zu sehen sind. Beim alternativen VPN-Zugang sind diese beiden Ströme tot, dafür ist ein Unicast-Strom, gerichtet an die MAC-Adresse der DVB-Hardware, aktiv. Dieser Unicast-Strom ist im Standardzugang inaktiv.
Ich empfange die beiden Announcement-Kanäle, aber beim Surfen geht es immer noch nicht schnell genug. Warum?
Leider kann es hier sehr viele, ggf. auch gleichzeitig eintretende Gründe geben (z.B. fehlerhafte terrestrische Anbindung, zu hohe Fehlerrate auf der Satellitenstrecke, allgemeine Schwäche des Zugangs oder des angesurften Servers etc.) Neben diesen sehr schlecht kontrollierbaren Parametern gibt es einige lokale Fehlermöglichkeiten, die vorab ausgeschlossen werden sollten.

Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Browser richtig konfiguriert ist. Die nötige Konfiguration der Proxy-Umleitung (127.0.0.1:9202 bzw. 9203) erfolgte wahrscheinlich nicht für die richtige Verbindung. Der MS Internet Explorer z.B. kann für jede Verbindung unterschiedliche Proxy-Einstellungen verwalten. Ein beliebter Fehler ist es, die Proxy-Einstellungen unter "Extras/Internetoptionen/Verbindungen/LAN-Einstellungen" vorzunehmen und dann über DFÜ in das Internet zu gehen. Benutzen Sie bitte hier das Installations- und Testprogramm für T-DSL via Satellit, um sicherzugehen, dass alle Einstellungen korrekt erfolgen.

Für den Fall, dass Sie das Programm nicht verwenden wollen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

Die Einstellung muss für die verwendete DFÜ-Verbindung erfolgen. Nutzen Sie z.B. zur Einwahl eine DFÜ-Verbindung namens "T-Online", klicken Sie im Menü des Internetexplorers auf "Extras/Internetoptionen/Verbindungen". In der Auswahlbox klicken Sie auf "T-Online". Klicken Sie rechts auf "Einstellungen". Haken Sie im erscheinenden Dialog "Proxyserver verwenden" an und klicken auf "Erweitert". In die Eingabefelder HTTP, Secure, FTP und SOCKS geben Sie als "Adresse des Proxyservers" jeweils 127.0.0.1 oder localhost ein, unter "Anschluss" für http, Secure und FTP jeweils 9202 und für SOCKS 9203. Nach mehreren Klicks auf "OK" sollten Sie den Internet Explorer einmal beenden und wieder starten.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben Sie jetzt die volle Satellitenbandbreite. Kontrollieren Sie dies über die Portalseite (rechter Mausklick auf das Icon der Zugangssoftware, Auswahl "Portal") oder über die Statistik Ihrer Datenanwendung.

Falls immer noch keine rechte Beschleunigung eintritt, prüfen Sie, ob Sie ggf. Ihr monatliches Limit schon überschritten haben. Im Tarif für 39.90 EUR wird Ihr Verkehr nach Überschreiten des 500 MB Limits künstlich abgebremst. Kontrollieren Sie Ihr Volumen auf der Homepage von T-DSL via Satellit.
Wie kann ich in die Steuerung der Satellitenbeschleunigung eingreifen?
Ein Login ist nur beim allerersten Aufbau einer Internetverbindung nach erfolgreicher Installation erforderlich. Der eingegebene Benutzername und das Passwort werden in verschlüsselter Form in der Datei RECV.INI im Installationsverzeichnis vermerkt und für alle nachfolgenden Einwahlversuche verwendet.

Wenn Sie in bestimmten Internetverbindungen auf die Satellitenbeschleunigung verzichten wollen oder diese nur bei längeren Downloads einschalten wollen, klicken Sie bitte das Icon der Zugangssoftware für T-DSL via Satellit (Proxy-Client) in der Systemablage (Satellitenschüssel) mit der rechten Maustaste an und wählen "Satellit" an oder ab. Durch Doppelklick erreichen Sie einen Umschalteffekt, der Ihnen auch visuell signalisiert wird (rot durchgestrichenes Icon = keine Satellitenbeschleunigung).
Welchen Zweck erfüllt die Datei RECV.INI?
Kommandozeilenaufruf der Zugangssoftware für T-DSL via Satellit (Proxy-Client) mit:

proxy.exe -v [-r <recv.ini>] [-l <license.ini>] [-c <recv-channels.ini>]
-v verbose mode on
-r Pfad zu recv.ini
-l Pfad zu license.ini
-c Pfad zu recv-channels.ini

Die Datei RECV.INI dient der Konfiguration der Zugangssoftware für T-DSL via Satellit (Proxy-Client) und ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Einzelne Parameter müssen unbedingt unter dem entsprechenden Abschnitt stehen. Kommentare werden mit # am Zeilenanfang auskommentiert. Leerzeilen machen nichts aus.

Die RECV.INI sollte etwa so aussehen:

[recipient]
user_name=Musterkunde
user_key_crypt=wxx1-z0y4-hk98-kxxx

[shell]
login=none
allowed_address=127.0.0.1

[announcement_channel]
address=228.66.0.1:2511
name=ASTRANET

[parameters]
interface_address=192.168.42.21

[etcp_parameters]
# Generelle Parameter
server_proxy_host_name=212.56.240.36
server_proxy_host_name=212.56.240.37
server_proxy_host_name=212.56.240.38
server_proxy_host_name=212.56.240.39
http_listen_address=9202
socks_listen_address=9203
multicast_receive_interface=192.168.42.21
authentication=1
use_icon=1

[tray_icon_menu]
show_about_program=0
show_login=0
show_logout=0

Bitte beachten Sie, dass die unter multicast_receive_interface und interface_address von den o.a. abweichen können. In jedem Fall jedoch muss hier jeweils die IP-Adresse der von Ihnen verwendeten DVB-Hardware auftauchen.
Was ist eigentlich mit anderen Applikationen, als Browser und FTP? Können die auch beschleunigt werden?
Soweit eine Proxykonfiguration möglich ist, generell ja. Wenn nicht, müssen ggf. Helper-Applikationen, wie SocksCap o.ä. herangezogen werden. Als letzte Hilfe geht immer der VPN- Zugang.
Ich benutze das T-Online StartCenter 4.0 und kann keine wesentliche Beschleunigung feststellen. Warum?
Ich benutze eine Personal Firewall auf meinem System. Kann die den Satellitenempfang beeinflussen?
Ganz klar: Ja. Mit weitgehend allen Personal Firewalls (Norton Internet Security, ZoneAlarm, Secure4U,...) gibt es Probleme. Die Firewalls blocken a priori sämtlichen von der DVB-Karte einkommenden IP-Multicast-Verkehr. Die Firewalls müssen für folgende Verkehre auf folgenden IP-Adressen geöffnet werden.

Falls dies nicht gelingt, sollten Sie die Firewall temporär deaktivieren bzw. komplett deinstallieren.
(c) 2003 IP via Sky (http://www.ipviasky.com) / Förderverein Internet und Mediendienste e.V. (FIM e.V.)
Impressum / Haftungsausschluss - Disclaimer