IP via Sky Glossar

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Access Control System
Das System, das sicherstellt, daß Übertragungsdienste nur berechtigten Personen zugänglich sind. Das System besteht gewöhnlich aus drei Hauptelementen: der Signalverschlüsselung, der Kodierung elektronischer "Schlüssel", die der Empfänger benötigt, sowie einem Abonnentenverwaltungssystem, das sicherstellt, daß die berechtigten Empfänger die verschlüsselten Programme auch tatsächlich sehen können.

A/D-Umsetzung (ADU)
Analog-Digital-Umsetzung (engl. A/D-Conversion). Bezeichnet ein Verfahren zur Umwandlung kontinuierlicher in diskontinuierliche Signale. Der reziproke Vorgang ist die Digital-Analog-Umsetzung (D/A-Umsetzung). Die A/D-Umsetzung umfasst die Prozesse der Abtastung, der Quantisierung und der Codierung.


All-or-nothing-effect
Plötzlicher Ausfall des Signalempfangs bei digitaler Übertragung im Gegensatz zu allmählicher Verschlechterung bei analoger Übertragung. Tritt auf, wenn das Signal mehr Fehler enthält, als die FEC korrigieren kann. Der Vorteil digitaler Übertragung gegenüber analoger liegt darin, daß die Übertragungsqualität bis zu diesem Punkt unverändert gut bleibt.


Amplifier
siehe "Line amplifier"


Analogue
Speicherung, Bearbeitung oder Übertragung von Daten mittels eines sich stetig ändernden Signals.


Antenna
siehe "satellite dish"


Artifact
Die durch Fehler in einem digitalen Signal erzeugten Bildschirmeffekte (siehe "All-or-nothing-effect").


ASTRA
Warenzeichen und Handelsname der Société Européenne des Satellites, die das ASTRA-Satellitensystem besitzt und betreibt.


Asymmetric transmission
Übertragung, bei der die für den Vorwärts- bzw. Abwärtspfad erforderliche Bit-Rate unterschiedlich ist (z. B. hohe Vorwärtspfaddatenrate, niedrige Abwärtspfaddatenrate).


Audiotonunterträger - Tonunterträger
Beim Fernsehbegleitton (Stereo 7,02 MHz/7,20 MHz) sowie den analogen Radioprogrammen wird das Wegener-Panda-1-Verfahren eingesetzt, mit dem zusätzliche Monotonunterträger in einem Abstand von 180 Khz und einer Bandbreite von 130 Khz im Tonunterträgerbereich übertragen werden. Bei ADR wird das selbe Prinzip genutzt, d.h. durch die digitale Datenreduktion wird es ermöglicht, über einen Transponder max. 12 Tonunterträger für digitale Übertragungen zu verwenden.


Audio subcarrier
Signal neben dem Fernsehbild mit der Ton-Information. Entweder Fernseh- oder Radioton. ASTRA benutzt Wegener PANDA-1 Hilfsträger.


Azimut / Elevation
Die Elevation bezeichnet den Höhenwinkel in Grad der Parabolantenne vom Horizont aus gesehen, der Azimut gibt den Kompaßwinkel in Grad an; 180° ist dabei Richtung Süden. Unabhängig von den erforderlichen Azimut- und Elevationgraden ist die Größe der Parabolantenne zu beachten.


Ausleuchtzonen
(Englisch Footprints) Bezeichnet die Ausleuchtbereiche auf der Erdoberfläche, die vom Satelliten im Downlink mit Strahlungsleistung versorgt wird.


B

Bandwidth
Bandbreite. Bezeichnet die Differenz zwischen der oberen und unteren Grenze einer elektrischen Frequenz, z.B. einem elektrischen oder optischen Signals oder ein nutzbares Übertragungsspektrum elektrischer oder optischer Leitungen.


BoD
Bandwidth on Demand. Umfasst die flexible Bandbreitenzuweisung zu bestimmten Anschlüssen eines Kommunikationsnetzes, z.B. zu festen Tageszeiten oder je nach Anforderung durch den Nutzer.


Beam
Ein Beam ist die Bezeichnung für den Downlink eines Fernmeldesatelliten. Je nach Größe des ausgeleuchteten Bereichs (Footprint) der Erdoberfläche unterscheidet man den großflächigen Global-Beam mit relativ geringer Strahlungsleistung und den stark gebündelten kleinflächigen Spot-Beam mit hoher Strahlungsleistung. Die sogenannten GEO Satelliten können auch Regionen ausleuchten, die zum einen nur Nord- und Südamerika und zum anderen Europa und Afrika abdecken. Diese Art der Ausleuchtung heisst Hemispheric Beams.


bit/s
Bit pro Sekunde (engl. bps=bits per second). Misst die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten in der Sekunde.


Bit Rate
Übertragungsgeschwindigkeit bzw. Bitfolgefrequenz. Misst die je Zeiteinheit der übertragenen Binärentscheidungen. Bei der seriellen Übertragung von binären Signalen sind die Übertragungs- und die Schrittgeschwindigkeit gleich.


Bit Error Rate (BER)
Bitfehlerrate bzw. Bitfehlerhäufigkeit (BFH). Beschreibt das Verhältnis der gemessenen Bitfehler und die Anzahl empfangener Bits in einem Intervall. Die BFH ist ein wichtiges Qualitätskriterium für die digitale Übertragung.


Binary system
Notationssystem, das nur die Ziffern 0 und 1 verwendet.


Bit
binary digit: Die kleinstmögliche Einheit digitaler Information mit dem Wert 0 oder 1 (-1 oder +1).

Bit rate
Menge der digitalen Information, die in einer bestimmten Zeit übertragen wird, gemessen in Bits pro Sekunde.


Bit stream
Eine Folge von Bits.


Bouquet, digital
Ein digitales Pay-Programmpaket, das vom jeweiligen Pay-Anbieter (TV, Radio, Dienste) mit unterschiedlichen Genre zusammengestellt wird.


Broadband transmission
Breitbandübertragung. Alle Formen von Telekommunikation, für die ein großer Frequenzbereich erforderlich ist.


Byte
Speicherstelle von acht Bits.1 Byte = 8 Bits; 1Kbyte = 1024 Bytes; 1Mbyte = 1024 Kbytes; 1Gbyte = 1024 Mbytes


C

C-Band
Der beim Satellitenfunk zwischen dem Satelliten und den Erdfunkstellen genutzte Frequenzbereich. Prinzipiell wird für die Übertragungsrichtung zum Satelliten (Uplink) das höhere Frequenzband genutzt, während der Satellit immer in den niedrigen Frequenzbändern sendet (Downlink).


Carrier
Englisch für Trägersignal bei der Modem- oder Breitbandübertragung.


CA - Conditional ACCESS - Zugriffkontrollsystem
Das Conditional ACCESS-System (CA) kontrolliert den Zugriff des Nutzers auf Leistungen und Programme, die aus urheberrechtlichen sowie kommerziellen Gründen verschlüsselt sind.


Channel coding
Die verschiedenen zur Übertragung von digitalen Bild-, Ton- und Datensignalen mittels eines bestimmten Mediums verwendeten Techniken (z. B. Satelliten-, Kabel-, terrestrische Übertragung) einschließlich der FEC. Die Kanalkodierungsmodalitäten für dialogfähige Digitalsysteme wurden von der DVB entwickelt.


CI - Common Interface
Eine von der DVB Plattform spezifizierte Schnittstelle für digitale Receiver zum Anschluß eines Conditional- Access-Moduls. Dieses Modul enthält alle Komponenten, welche für den Descrambler und die Freischaltung des Teilnehmers notwendig sind.


Coding
Methode zur Darstellung von Informationen (Bild-, Ton-, Datensignale) mittels einer Folge von diskreten Digitalcodes. Nicht zu verwechseln mit "conditional access".


CBQ
Class Based Queuing (CBQ) ist ein Traffic-Shaping-Algorithmus (TS), der die Echtzeitinformationen von WAN-Monitoren nutzt, um die Übertragungsbandbreite dem Verkehrsfluss in einem Weitverkehrsnetz dynamisch anzupassen. Durch die Echtzeitanbindung ist eine dauernde Aktualisierung des Verkehrsmodells möglich, wobei einige CBQ-Shaper auf ein statisches Verkehrsmodell setzen. Beim klassenbasierten Queuing CBQ können unterschiedliche Werte für die unterschiedlichen Charakteristika vergeben werden, um eine Anpassung des Queueings in Echtzeit zu ermöglichen. Weitere Traffic-Shaping-Algorithmen sind TCP Rate Control, WFQ und AWFQ.


Channel
Englisch für Kanal. Allgemeine Bezeichnung für einen gerichteten Übertragungspfad für Signale und/oder Nachrichten (Telefonkanal, Funkkanal, optischer Kanal etc.)


cps
Übertragungsgeschwindigkeit in Zeichen pro Sekunde (characters per second) bzw. Byte pro Sekunde. Bei asynchroner Übertragung mit 1 Start-, 1 Stop- und 8 Datenbits ist dieser Wert 10mal niedriger als die bps-Rate (Bits pro Sekunde).


D

D/A-Umsetzung
Digital-Analog-Umsetzung umfaßt nur die Teilprozesse Decodierung und Demodulation. Der reziproke Vorgang ist die Analog-Digital-Umsetzung (A/D-Umsetzung).


DAMA
Demand Assigned Multiple Access. Von der Deutschen Telekom AG betriebenes, satellitenbasiertes System, bei dem die Frequenzbandbreite eines Transponders nach Bedarf auf mehrere Nutzer aufgeteilt wird.


Data Transfer/Data Transmission
Datenübertragung (DÜ) bzw. Datenfernübertragung (DFÜ) zwischen räumlich getrennten Stationen über ein Datennetz.


Data Transfer Rate
Englisch für Transfergeschwindigkeit. Die Transfergeschwindigkeit bezeichnet die Anzahl der Nachrichtenelemente (Bits, Zeichen oder Blöcke), die in einer bestimmten Zeit zwischen zwei miteinander korrespondierenden Stationen übertragen werden. Diese Geschwindigkeit wird in Bits, Zeichen, Blöcken je Sekunde, Minute oder Stunde angegeben.


Delay
Englisch für Verzögerungs- bzw. Wartezeit. Kennzeichnet die Zeitspanne, um die eine Übertragung verzögert wird.


Diffie-Hellman
Dieses Verfahren gehört zu den bekanntesten Algorithmen zum automatischen Schlüsselaustausch. Es wurde 1976 von Whitfield Diffie und Martin Hellman veröffentlicht. Der zugrundeliegende Algorithmus beruht darauf, dass die Umkehrfunktion zur Exponentiation modulo einer Primzahl nur sehr schwer zu berechnen ist. Es wird zunächst eine große Primzahl p und eine kleine Zahl g gewählt, die öffentlich übermittelt werden können. Die beiden Kommunikationspartner wählen zu Beginn einer Verbindung insgeheim je einen Exponenten und übermitteln sich gegenseitig das Ergebnis der Exponentiation. Abschließend wendet jeder seinen eigenen, geheim gehaltenen Exponenten auf den vom Partner empfangenen Wert an. Bei beiden ergibt sich dieselbe Zahl, die somit als gemeinsamer Schlüssel verwendet werden kann. Die geheimen Exponenten werden nicht mehr benötigt und sollten sofort gelöscht werden.


DAB
Digital Audio Broadcasting terrestrische Rundfunkübertragung im VHF-Bereich oder im L-Band. Pilotprojekte in Berlin, Bayern, Hessen, etc.


Decoder
Gerät, das - normalerweise in Verbindung mit einer Chipkarte - verschlüsselte Signale decodiert und dem Benutzer Zugang zu dem Dienst gewährt. Bei digitalem Empfang ist der Decoder in den Receiver integriert (Integrated Reception Decoder, IRD).


Digital
Ein System, das Informationen mittels elektrischer "an-aus"-, "hoch-tief"- oder "1/0"-Impulse verarbeitet, nicht mittels sich stetig ändernder Signale wie ein Analogsystem.


Digital compression
Die Reduzierung der zu übertragenden Datenmenge (Bild-, Ton- und Datensignale), die - was die Empfangsqualität angeht - zu minimalen Einbußen führt, gleichzeitig aber die vorhandenen Übertragungskapazitäten maximal ausnutzt. Auf diese Weise können gleichzeitig mehrere digital verdichtete Fernsehprogramme anstelle eines einzigen nicht verdichteten Analogprogramms übertragen werden. Die Verdichtung erfolgt hauptsächlich durch Eliminierung redundanter Daten.


Dish
siehe "satellite dish"


Dolby Pro-Logic
Von den Dolby Laboratories Inc. entwickeltes Surround-Sound-Decodierverfahren. Ein Dolby Prologic Sound System besteht aus mindestens fünf Boxen.


Domain name
Name für eine oder mehrere Netzprotokolladressen (IP-Adressen). Der Name microsoft.com z. B. steht für etwa ein Dutzend Netzprotokolladressen. Bereichsnamen werden in URLs zur Bezeichnung bestimmter Web-Seiten verwendet. Jeder Bereichsname trägt ein Suffix, das anzeigt, zu welchem Bereich auf der höchsten Organisationsebene (Top-Level Domain) er gehört. Die Zahl dieser Bereichsnamen ist begrenzt. Zum Beispiel:
gov - Regierungsstellen
edu - Ausbildungseinrichtungen
org - gemeinnützige Organisationen
mil - Militär
com - Kommerz
net - Netzwerkorganisationen
info - Informationsdienste


DTH
Direct To Home. Empfang eines Satellitenprogrammes in einem Privathaushalt über eine eigene Parabolantenne.


DTO
Direct To Office. Empfang von Satellitenprogrammen über eine eigene oder eine gemeinsame Parabolantenne in einem Büro.


DVB
Digital Video Broadcasting Group. Eine Gruppe von mehr als 200 Organisationen aus 23 Ländern, die Systemmodalitäten für die Übertragung von MPEG-2-Digitalsignalen via Satellit, Kabel oder terrestrische Verbindungen entwickelt haben. Diese Entwürfe wurden dem European Telecommunications Standards Institute (ETSI) zur Schaffung eines ETSI-Standards übergeben.


Distribution Service
Englisch für Verteildienst. Allgemeine Bezeichnung für Telekommunikationsdienste, die eine Verteilung nichtadressierter Nachrichten vornehmen. In den meisten Fällen erfolgt die Nachrichtenverteilung unidirektional, z.B. im Bereich Rundfunk, TV.


Downlink
Englisch für Abwärtsstrecke. Beim Satellitenfunk bezeichnet dies den Funkkanal vom Satelliten zur Bodenstation. Der entgegengesetzt gerichtete Funkkanal wird als Uplink bezeichnet.


E

Echokompensation
Verfahren zur Unterdrückung von Echos des Sendesignals bei der Datenübertragung. Diese Technik wird unter anderem bei der Datenübertragung im Telefonnetz eingesetzt, damit vom Gegenmodem gesendetes Sendesignal nicht überlagert und gestört wird.


Einzelpaket (X.25)
Standardisiertes Leistungsmerkmal in X.25-Datendiensten, das die Übermittlung kurzer Nachrichten in Steuerpaketen während des Aufbaus und der Auslösung der Verbindung steuert.


EIRP
Equivalent Isotropically Radiated Power. Bezeichnet die äquivalente isotropisch abgestrahlte Leistung der terrestrischen Richtfunkstelle oder des Satelliten.


Erdfunkstelle (ErdFuSt)
Die Funkstellen auf der Erdoberfläche, die die Übertragungen mit einem oder mehreren Satelliten im Orbit abwickelt, werden Erdfunkstellen genannt. Dabei wird unterschieden zwischen festen und mobilen Erdfunkstellen. Die Anbindung des Satelliten an eine feste Erdfunkstelle erfolgt über Richtfunkverbindungen oder kabelgebundene Übertragungswege. D.h. zwischen dem Satelliten und der Erdfunkstelle besteht eine gerichtete Funkverbindung in Aufwärts- (Uplink) oder Abwärtrichtung (Downlink). Die Antennen der Erdfunkstellen unterscheiden sich vor allem funktional: Erdfunkstellen (Hub), die große Nachrichtenströme zum Satelliten leiten, Erdfunkstellen, die nur geringe Signalströme verarbeiten (z.B. bei VSAT-Anwendungen) oder Erdfunkstellen, die die Verbindung zu einer mobilen Satellitenanlage herstellen.


Earth station
Parabolantennen, Receiver, Transmitter, die am Boden für die Übertragung und den Empfang von Satellitenkommunikationssignalen gebraucht werden.


Elevation
siehe "Azimut/Elevation"


Empfänger
Unter dem Satellitenempfänger versteht man jenes Empfangsgerät, welches die Sat-ZF-Signale vom LNB verarbeitet und wandelt, um sie anschließend in Form von Video/Audio- oder via HF (hochfrequenten Signalen) dem TV-Gerät zur Verfügung stellt.


EPG
Electronic Programme Guide. Ein Bildschirmführer mit Detailinformationen über aktuelle und zukünftige Programme, der dem Benutzer bei seiner Programmwahl hilft. Er kann Angebote wie Programmzusammenfassungen sowie Themen- und Programmabfrage nutzen, hat unmittelbaren Zugriff auf ausgewählte Programme, verfügt über Erinnerungs- und Kontrollfunktionen (z. B. für Eltern).


Erdsegment
Alle Einrichtungen, die die Kommunikation mit dem Satelliten auf der Erde aufrecht erhalten bzw. steuern. Erdsegmente sind Antennen, Steuerungseinrichtungen zur Einstellung und Nachführung der Antenne, Empfangs- (Demodulationseinrichtungen) und Sendeeinrichtungen.


Erdumlaufzeit
Die Erdumlaufzeit eines Satelliten hängt von seiner Bahnhöhe ab. Je höher ein Satellit fliegt, desto länger wird die Erdumlaufzeit. Durchschnittliche Werte sind bei GEO-Satelliten (Geosynchronous Earth Orbit) 24 Stunden, bei MEO-Satelliten (Medium Earth Orbit) 6 Stunden und bei LEO-Satelliten (Low Earth Orbit) weniger als 2 Stunden.


F

FDMA
Frequency Division Multiple Access. Bezeichnet das Zugangsverfahren bei der Satellitenkommunikation auf der Basis des Frequenzmultiplexverfahrens (FDM - Frequency Division Multiplex)


FM
Frequenzmodulation. Bei diesem Modulationsverfahren wird das zu übertragende Signal die Frequenz der sinusförmigen Trägerschwingung aufgeprägt.


Footprint
Englisch für Ausleuchtzone bzw. Ausleuchtbereich auf der Erdoberfläche, die vom Satelliten im Downlink mit Strahlungsleistung versorgt wird. Moderne Satelliten strahlen keulen- bzw. kegelförmig. Die tangential zur Erde gestrahlte, großräumige Ausleuchtzone bei geostationären Satelliten mit geringer Strahlungsleistung wird Global-Beam genannt, die Strahlung auf ein eng begrenzbares Gebiet der Erde mit großer Strahlungsleistung wird als Spot-Beam bezeichnet. Der Ausleuchtbereich bei GEO-Satelliten, der zum einen nur Nord- und Südamerika und zum anderen Europa und Afrika abdeckt, wird Hemispheric Beams genannt.


FEC
Forward Error Correction. Eine Technik, die die Fehlerrate bei der Datenübertragung senken soll. Zusätzliche Bits werden in den abgeschickten Datenstrom eingefügt, so daß beim Empfang Fehlerkorrekturalgorithmen angewendet werden können. Für den Satellitenstandard wird der Viterbi-Code in Kombination mit dem Reed Salomon-Code verwendet.


Forward path
Übertragungspfad vom Diensteanbieter zum Endbenutzer.


Free-TV
Frei empfangbare Programme - z. B. die öffentlich rechtlichen und die privaten, die ohne Bezahlung angeboten werden.


Free-to-air services
Gebührenfreie Dienste, für deren Empfang kein spezieller Decoder erforderlich ist.


Frequency spectrum
Frequenzbereich.


Frame
Englisch für Block. Kennzeichnet ein Format bzw. Übertragungsrahmen bei der Datenkommunikation.


Frame Relay
Eine Variante der schnellen Paketvermittlung Fast Packet Switching (FPS). Das Paketprotokoll LAPD der Schicht 2 des Frame Relay arbeitet mit Übertragungsrahmen (Frames) variabler Länge. Das Frame Relay beteiligt sich an der Fehlererkennung, indem es nur fehlerfreie Frames weiterleitet und fehlerbehaftete Frames nicht. So ermöglicht das Frame Relay einen höheren Durchsatz und geringere Verzögerungen.


G

GEO
Geosynchronous Earth Orbit. Beschreibt die kreisförmige Äquatorialbahn fernmeldetechnischer Satelliten. Die Bahnhöhe liegt etwa bei 36.000 km. Satelliten auf dieser Umlaufbahn (Orbit) umkreisen die Erde in 24 Stunden, so daß sie keine Relativbewegung zur Erde haben. Deshalb werden sie auch als geostationäre Satelliten bezeichnet. Vorteilhaft ist, daß der Satellit nahezu jederzeit verfügbar ist und immer ein gleichbleibend großes Gebiet versorgt. Außerdem benötigt die mit dem Satelliten korrespondierenden Erdfunkstellen nur eine Antenne.


GSO
Geostationary Satellite Orbit. Geostationäre Satellitenbahn, die 36 000 km über dem Äquator verläuft und auf der ein Satellit mit der Erdrotation mitläuft.


geostationär
Eigenschaft eines Satelliten, der im Gegensatz zu umlaufenden Satelliten in Relation zur Erdoberfläche keine Bewegung ausführt. Geostationäre Satelliten bewegen sich im Geosynchronous Earth Orbit (GEO).


GB, GByte
Gigabyte. Mißt die Speicherkapazität bzw. das Volumen eines Datenstromes.


Global Beam
Großräumiger Ausleuchtbereich (Footprint) eines Satelliten im geostationären Orbit mit relativ geringer Strahlungsleistung.


H

Hop
Englisch für Sprung. Beim Durchlauf eines Pakets durch einen Router bezeichnen "Hops" die Anzahl der Router, die bis zu einem Ziel durchlaufen werden müssen.


HTTP 1.0/ 1.1
HTTP 1.0 muss für eine Webseite sehr viele TCP-Verbindungen auf- und abbauen (min. 7 Segmente pro Objekt). In Verbindung mit dem "Slow Start"-Mechanismus und der hohen RTT bei Satellitenverbindungen, muss eine erhebliche Reduzierung des Datendurchsatzes in Kauf genommen werden. Mit HTTP 1.1 jedoch, wird eine sogenannte "persistente Verbindung" zwischen Client und Server aufgebaut. Über diese Verbindung lassen sich dann z.B. alle Objekte einer Webseite ohne erneuten Auf- und Abbau der TCP-Verbindung übermitteln. Mittlerweile wird HTTP 1.1 von allen gebräuchlichen Browsern unterstützt und es ist davon auszugehen, dass die überwiegende Anzahl von Webserver dieses ebenfalls tut.


HTTP-Prefetching
HTTP-Prefetching greift aktiv in die Browser <> Webserverkommunikation ein. Der Browser sendet die Anfragen und TCP-Acknowledgments nicht mehr an den Webserver sondern an den Client-Proxy von dem er dann auch die gewünschten Informationen zurückerhält. Um dem Client-Proxy Daten liefern zu können, wird eine für asymmetrische Satellitenstrecken optimierte Verbindung zwischen Client-Proxy und Remote-Proxy genutzt, die die Kapazitäten voll ausschöpft und sehr schnell auf Fehler reagiert. Der Remote-Proxy fordert die vom Kunden gewünschten Webseiten am zuständigen Webserver ab und übernimmt die Aufgaben des Kundenbrowsers, eine bzw. mehrere TCP-Verbindungen zum Webserver aufzubauen. Er hat den Vorteil, normale (kleine) Verzögerungszeiten nutzen zu können, breitbandig am Internet angeschlossen zu sein und vielleicht sogar auf Daten eines Webcaches zugreifen zu können. Die vollständige Webseite wird nun als Stream an den Client-Proxy gesendet, der wiederum in der Lage ist diesen in einer sehr schnellen unterbrechungsfreien TCP-Verbindung an den Browser zu liefern.


High-Band

Das für Satellitenübertragung verwendete Frequenzband von 11,70 GHz bis 12,75 GHz. Das ASTRA-Satellitensystem nutzt diesen Bereich ausschließlich für die Übertragung digitaler Programme und Dienste.


Home Page
Die Titelseite einer Web Side. In der Regel dient die Home Page als Index oder Inhaltsverzeichnis und gibt Auskunft über die abrufbaren Dokumente.


Hub
Im Falle eines weltraumstationierten, d. h. aus SITs und TVROs bestehenden Netzwerks ist ein "Hub" ein Kommunikationszentrum, in dem Daten empfangen bzw. gesammelt werden. In einem solchen Zentrum kann darüber hinaus Mehrwertverarbeitung erfolgen, und die Daten können (über Ku-Band) erneut abgestrahlt werden.


Hypermedia
"Hypermedia" beinhaltet die zusätzliche Möglichkeit, über Verbindungselemente durch Multimedia- und Hypermedia-Systeme zu surfen.


I/J

INTELSAT
International Telecommunications Satellite Organization. Internationale Betreibergesellschaft eines weltumspannenden Kommunikationssystems.


IP-Multicastadressen zu Mac-Multicastadressen
Um dem Ethernet eine Unterstützung des IP-Multicasting zu erlauben, wurde im Ethernet der Adressbereich 01-00-5E-00-00-00 bis 01-00-5E-7F-FF-FF als Multicastadressbereich deklariert. Der Adressbereich zeigt, dass die ersten 25 Bits als Erkennungsmerkmal für eine MAC-Multicastadresse dienen. Die restlichen 23 Bits stehen dann zur codierten Aufnahme von IP-Multicastadressen zur Verfügung. Hierzu werden die 23 niederwertigsten Bits der IP-Adresse direkt in BCD (Hexadezimal) umgerechnet. Das heißt, die vier letzten Bits ergeben die letzte Hex-Ziffer, die vorletzten vier Bits die zweitletzte Hex-Ziffer der MAC-Multicastadresse usw.. Der sechstletzten Hex-Ziffer werden nur noch 3 Bits zugeordnet. In der umgekehrten Form kann dann auch die ursprüngliche MAC-Multicastadresse wieder regeneriert werden.


IF
Intermediate Frequency. Zwischenfrequenz. Der Frequenzbereich 950 - 2150 MHz, der für die Verteilung von Satellitensignalen vom LNB an der Parabolantenne zum Satellitenreceiver des Benutzers verwendet wird. Es wird grundsätzlich in den DTH-Systemen verwendet und erweist sich als am geeignetsten für die Verteilung von Digitalsignalen in kommunalen Systemen - Zwischenfrequenzsystemen.


IF distribution
Methode zur Verteilung von Satellitensignalen im Zwischenfrequenzbereich von der Parabolantenne zum Satellitenreceiver des Benutzers.


In-orbit broadband infrastructure
Orbitale Infrastruktur mit Breitbandübertragung.


Interactive
siehe "multimedia"


Intersatellite backup
Flexibles System, das mehreren an derselben Stelle stationierten Satelliten Reservekapazitäten zur Verfügung stellt, damit ununterbrochen gesendet werden kann, sogar im Falle technischen Versagens eines Transponders oder Satelliten.


IP addresses
Internet Protocol adresses. Netzprotokolladressen. Sie dienen dazu, einen Computer oder ein Gerät innerhalb eines TCP/IP-Netzwerkes zu identifizieren. Netzwerke, die das TCP/IP-Protokoll benutzen, versenden Nachrichten basierend auf der Netzprotokolladresse des Empfängers. Das Format einer Netzprotokolladresse ist eine numerische Adresse (32 Bits), geschrieben als vier durch Punkte voneinander abgetrennte Zahlen. Der Wert der einzelnen Zahlen liegt zwischen 0 und 255. Zum Beispiel könnte 1.160.10.240 eine Netzprotokolladresse sein.
In einem privaten Netzwerk können Netzprotokolladressen nach Belieben zugewiesen werden, solange jede nur einmal vorkommt. Wenn man allerdings ein privates Netzwerk ans Internet anschließt, müssen registrierte Netzprotokolladressen, sog. Internet-Adressen, verwendet werden, damit Doppelbelegungen vermieden werden.


IP Multicast
Internet Protocol Multicast. Übertragung von Daten an mehrere Empfänger über ein Multicast-Hintergrundnetz. Handelt es sich um große Datenmengen, ist IP Multicast effizienter als normale Internet-Übertragung, denn ein Server kann eine Nachricht gleichzeitig an viele Empfänger schicken - im Gegensatz zum traditionellen Internetverkehr, der für jede Übertragung von der Informationsquelle zum Empfänger eine eigene Verbindung benötigt. IP Multicasting ermöglicht zahlreichen Empfängern gleichzeitigen Zugriff auf ein und dieselbe Quelle. Dies bedeutet, daß für alle Empfänger nur ein Satz Datenpakete übertragen wird.IRD
Integrated Receiver Decoder. Receiver für Empfang und Entschlüsselung von Signalen. Bei Digitalempfang ist der Decoder im Satellitenreceiver integriert.


IRD
Integrated Receiver Decoder: digitaler Satellitenempfänger zum Empfang von digitalen frei- und abonnierbaren Programmen und Diensten.


ITU
Die auf Telekommunikation spezialisierte Geschäftsstelle der Vereinten Nationen. Die ITU veranstaltet regelmäßig Tagungen, auf denen über Themen aus dem Telekommunikationsbereich, die weltweit von Tragweite sind, diskutiert wird. Die wichtigsten Tagungen sind die World Radio Conference (WRC) und die World Telephone and Telegraph Conference (WTTC). Die ITU koordiniert die Verteilung der bei der Satellitenübertragung aus dem Weltraum verwendeten Frequenzen.


K

kbit/s
Kilobit pro Sekunde. Mißt die die Übertragungsgeschwindigkeit bei der Datenübertragung.


Ku-Ban
Kennzeichnet den Frequenzbereich von 10 GHz bis 18 GHz für die Nutzung als Uplink und Downlink von Satelliten. Beim Uplink wird immer das höhere Frequenzband genutzt, während der Satellit immer in den niedrigen Frequenzbändern sendet (Downlink).


Ka-Band
Frequenzbereich von 18 bis 31 GHz. ASTRA 1H verfügt über Transponderkapazitäten im Frequenzbereich 29,5 bis 30,0 GHZ für Abwärtspfadsendungen vom Benutzer zum Anbieter (über Satellit).


Ku Band
Frequenzbereich von 10,7 bis18 GHz, der heute für die Übertragung von und zu existierenden Nachrichtensatelliten einschließlich dem ASTRA-Satellitensystem benutzt wird.


L

L-Band
Der zwischen dem Satelliten und den mobilen Satellitenfunkstellen beanspruchte Frequenzbereich von 1,5 GHz bis 1,6 GHz. Das L-Band stellt den optimalen Frequenzbereich für die Satellitenübertragung zu Mobilstationen dar.


LEO
Low Earth Orbit. Beschreibt die Satellitenbahn (Orbit) eines niedrigfliegenden Satelliten (800 km), der die Erde umkreist. Diese Umlaufbahn wird von einer Satellitenkonstellation für einen weltweiten Mobilphone-Service genutzt.


Loop
Englisch für Meß- oder Prüfschleifen.


Launch vehicle
Rakete oder Startgerät, das einen Satelliten in seine Umlaufbahn bringt.


Line amplifier
Innerhalb eines Netzes zur Verstärkung eines Signals verwendeter Verstärker.


LNB
Low Noise Block Amplifier / Converter: Hardware zur Verstärkung und Konvertierung von Satellitensignalen aus einem bestimmten Bereich von einer hohen Frequenz (gewöhnlich GHz) in eine niedrigere Zwischenfrequenz (gewöhnlich MHz). Der LNB wird im Brennpunkt einer Parabolantenne installiert.


Low Band
Ein für Satellitenübertragung verwendeter Frequenzbereich (von 10,70 GHz bis 11,70 GHz). Das ASTRA-Satellitensystem nutzt diesen Bereich für die Übertragung von Analogsignalen. Digitalsignale könnten in diesem Bereich auch übertragen werden.


M/N

Mbit/s
Megabit pro Sekunde. Mißt die die Übertragungsgeschwindigkeit bei der Datenübertragung.


Modem
Abkürzung für Modulator. Elektrische Datenübertragungseinrichtung für den Einsatz auf analogen Leitungen und Kanälen begrenzter Bandbreite, z.B. bei telefonischen Verbindungen. Inzwischen unterstützen Modems zumeist fehlertolerante Übertragungen mit Geschwindigkeiten bis ca. 56 kbit/s.


Multiplexverfahren
Bezeichnet das Verfahren zur Darstellung mehrerer Kanäle auf einem physikalischen Nachrichtenübertragungsmedium (elektrische, optische Leitungen). Generell unterscheidet man Verfahren, die eine permanente Kanalreservierung und Verfahren, die eine variable Kanalreservierung vornehmen.


Multiplexer, dynamischer
Digitaler Multiplexer, für den eine variable Zahl von Informationsbeziehungen mit verschiedenen Übertragungsgeschwindigkeiten charakteristisch ist.


Media highway
Ein von Canal+ France entwickeltes System für alle interaktiven, über den IRD beziehbaren Dienste (EPG, Pay-per-View etc.). Benutzt wird das System von CanalSatellite Digital, Canal+ numérique und Canalsatellite numérique (Frankreich), Canal+ NL, Tele+ (Italien) und Ondigital (Großbritannien).


Modulation
Beeinflussung einer Trägerfrequenz zum Zwecke der Übertragung von Nachrichten. Analoge Satellitenübertragung verwendet Frequenzmodulation, digitale Satellitenübertragung Quartärgruppenmodulation.


MPEG
Moving Picture Experts Group. Die weltweite Zusammenarbeit der Moving Picture Experts Group (MPEG) bei der Entwicklung der digitalen Hörfunk- und Fernsehübertragung führte zur Schaffung eines einheitlichen und allgemein anzuwendenen internationalen Standards, dem MPEG-2. Er findet seine Anwendung bei der Datenreduktion und dem Multiplexbetrieb von Video- und Audiosignalen.


Multiswitch
Multischalter. Für die Verteilung von SAT-ZF-Signalen werden Multischalter (auch Multiswitch genannt) benutzt. In diesen Multiswitch gelangt die SAT-ZF (950 – 2150 MHz) mit ihren beiden Polarisationsebenen. Mit Hilfe der Steuersignale vom Satellitenreceiver (13V/18V/22kHz), also horizontale/vertikale Polarisationsebene, analoger oder digitaler Empfang, schaltet der Multiswitch die jeweiligen Befehle. Multischalter für die Sternverteilung gibt es in verschiedenen Ausführungen: z. B. Vierfach-, Sechsfach-, Achtfach- und Zwölffach-Multischalter.


Multicast
Das Übertragen einer Nachricht an eine ausgewählte Gruppe von Empfängern. Ein einfaches Beispiel für Multicasting ist das Versenden einer e-mail-Nachricht an eine Anschriftenliste. Tele- und Videokonferenzen laufen auch über Multicasting, benötigen jedoch widerstandsfähigere Protokolle und Netzwerke.
Standards werden entwickelt, um Multicasting über TCP/IP-Netzwerke wie das Internet zu stützen. Diese Standards, IP Multicast und Mbone, werden es den Benutzern erleichtern, sich in Verbindung mit Multicast-Gruppen zu setzen.
Zu beachten ist, daß sich Multicasting auf das Übertragen einer Nachricht an eine ausgewählte Gruppe bezieht, während mit Broadcasting das Senden einer Nachricht an alle an das Netz angeschlossenen Benutzer gemeint ist.
Die Begriffe Multicast und Narrowcast werden oftmals synonym verwendet, obwohl sich Narrowcast normalerweise auf das Handelsmodell bezieht, während mit Multicast die für die Datenübertragung tatsächlich verwendete Technologie gemeint ist.


Multiplex
VERB: zwei oder mehr unabhängige Signale über denselben Sender übertragen.
SUBSTANTIV: die über einen Satellitentransponder übertragene digitale Signalkombination.


Near-Video-on-Demand
Gleiche Filme laufen auf mehreren Kanälen mit unterschiedlichen Anfangszeiten (z.B. Neustart alle 30 Minuten).


O

Orbit
Umlaufbahn von Raumflugkörpern um die Erde. Bei der Satellitentechnik klassifiziert man die Satellitenbahnen nach ihrer Lage, ihrer Form und der Höhe des Satelliten. Satelliten im Orbit umkreisen die Erde in 24 Stunde


Open TVTM
Ein von Thomson and Sun entwickeltes, interaktives Endpunkt-zu-Endpunkt- Anwendungssystem für digitales Fernsehen.


Orbital position
Position geostationärer Satelliten, gemessen in Grad östlicher oder westlicher Breite vom Greenwich Meridian. Die ASTRA-Orbitalpositionen sind 19,2, 23,5, 24,2 und 28,2 Grad östlicher Breite.


P

Packet Switching
Englisch für Paketvermittlung. Bei der Paketvermittlung werden die zu übertragenden Nachrichten nicht als geschlossene Einheit, sondern in Form einzelner Nachrichtenpakete von von Teilstrecke zu Teilstrecke bis zur Zielstation versandt.


Paketierung
Vorgang, bei dem den zu versendenden Daten, eine notwendige Formatierung gegeben wird, um sie in Form von Paketen zu übertragen. Die Paketierung der Daten kann nach der Datenübertragung durch eine Depaketierung rückgängig gemacht werden.


Path MTU discovery
"Path MTU discovery" (RFC 1191) ist eine Option zur Ermittlung der größtmöglichen Segmentgröße von TCP auf der gewünschten Verbindung. Es ist noch kein TCP-Standard, könnte aber schon in Betriebssystemen zur Verfügung stehen. Seine Optimierung betrifft weniger die Plattform, da den Vorteilen beim FTP-Downloads die Nachteile bei HTTP-Verkehr, bedingt durch die großen Segmente entgegen stehen. Es sollte aber ein beratender Hinweis auf der Kunden-CD hinterlegt werden, in dem Kunden die überwiegend FTP-Downloads nutzen, empfohlen wird Path MTU discovery einzusetzen ohne jedoch dessen Nachteile bezüglich HTTP-Verkehr zu verheimlichen.


Point-to-Point Connection
Englisch für Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Eine direkte Verbindung zwischen der sendenden und der empfangenden Stelle.


Point-to-Multipoint Connection
Englisch für Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung. Eine Verbindung, die die Kommunikation einer sendenden Endstelle mit mehreren empfangenden Endstellen ermöglicht.


PAL
Phased Alternate Line. Analogstandard für Fernsehübertragung (hauptsächlich Europa), Rahmen 4:3, 625 Zeilen.


Parabolic antenna
siehe "Satellite Dish"


Pay-TV
Gebührenpflichtige Programme und Dienste (z. B. das Programmpaket Premiere für Deutschland und Österreich).


Pay Per Package
Individuelle Programmzusammenstellung aus dem Programmbouquet des Anbieters(PPP).


Pay-per-View
Programme, für die der Abonnent keine fixen Gebühren zahlt, sondern für die die Gebühren auf der Grundlage der in Anspruch genommenen Sendezeit und der Zahl der gesehenen Programme berechnet werden (Filmbeiträge auf Abruf).


Polarisation
Die Ausrichtung des elektrischen Feldes eines Signals. Das ASTRA-Satellitensystem sendet Signale aus, die dieselbe Frequenz haben, jedoch eine unterschiedliche Polarisierung (horizontal oder vertikal), so daß das verfügbare Spektrum maximal genutzt wird.


Polarisation offset angle
Der Winkel (gemessen von der Vertikalen), in dem der LNB installiert werden muß, damit eine maximale Empfangsleistung gewährleistet ist. Der tatsächliche Winkel hängt von der geographischen Lage des Empfangsortes ab.


Proxy Server
Zwischen einer Kundenanwendung, wie z. B. einer Datenbanksuchroutine, und einem Server im eigentlichen Sinne zwischengeschalteter Server. Er fängt alle an den Server gerichteten Anfragen ab, um zu überprüfen, ob er selbst darauf antworten kann.
Wenn nicht, sendet er die Anfrage weiter an den richtigen Server.
Proxy Server erfüllen hauptsächlich zwei Aufgaben:
1. Leistungssteigerung: Proxy Server können für Benutzergruppen die Leistungsfähigkeit drastisch steigern, und zwar, weil sie die Ergebnisse aller eingegangenen Anfragen eine gewisse Zeit lang speichern. Richtige Proxy Server unterstützen Hunderttausende von Benutzern. Die wichtigsten Online Dienste, wie z. B. Compuserve und America Online, benutzen eine Vielzahl von Proxy Servern.
2. Filtern von Anfragen: Proxy Server können auch zum Filtern von Anfragen verwendet werden. So kann z. B. eine Firma einen Proxy Server benutzen, um ihren Angestellten den Zugriff auf bestimmte Web-Seiten unmöglich zu machen.


Pull
Daten von einem anderen Programm oder Computer abrufen. Das Gegenteil von pull ist push: in diesem Fall werden Daten gesendet, ohne abgerufen worden zu sein. Die Begriffe push und pull werden häufig verwendet, um über das Internet verschickte Daten zu beschreiben. Das World Wide Web verwendet vor allem Pull-Technologien, d. h. eine Seite wird erst dann übertragen, wenn eine Datenbanksuchroutine sie abruft. Immer häufiger jedoch nutzen Informationsdienste das Internet, um Nachrichten mit Push-Technologien zu senden.


Push
Bezogen auf Kunden/Server-Anwendungen: Daten an einen Kunden senden, ohne daß dieser sie angefordert hat. Das World Wide Web arbeitet mit Pull-Technologien, d. h. der Kunde muß eine Web-Seite anfordern, bevor sie übertragen wird. Sende-Medien andererseits verwenden Push-Technologien, denn sie verschicken Informationen unabhängig davon, ob überhaupt jemand auf Empfang geschaltet hat.
Immer häufiger nutzen Firmen das Internet, um Nachrichten mit Push-Technologien zu senden. Eines der erfolgreichsten Beispiele hierfür ist die Firma PointCast, die individuell aufgemachte Nachrichten auf die Benutzerbildschirme überträgt.
Die wohl älteste und am weitesten verbreitete Push-Technologie ist e-mail - Push-Technologie deshalb, weil man Nachrichten erhält, egal ob man sie angefordert hat oder nicht: Der Sender schickt die Nachricht an den Empfänger.


Q

QPSK
Quadratur Phase Shift Keying. Verfahren bei dem das Datensignal dem Trägersignal durch vier Phasensprünge aufgeprägt wird.


R

Received Quality
Englisch für Empfangsqualität von Uplink und Downlink bei Mobilsystemen.


Routing
Englisch für Wegefindung, Wegelenkung. Ermittelt, welchen Weg eine Datei nehmen soll, um zum Empfänger zu gelangen. Bekannte Techniken sind das statische Routing, das Default Routing und das dynamische Routing.


Radio frequency
Frequenz, die über der Hörfrequenz, aber unter der Infrarotfrequenz liegt, d. h. normalerweise über 20 KHz.


Receiver
Satellitenreceiver. Empfänger, der die hochfrequenten Signale von der Parabol-Antenne kommend in Video-und Audiosignale wandelt.


Redundancy
Verdichtung beruht darauf, daß jedes Fernsehbild redundante Informationen enthält; in einem digitalisierten Signal kann die Datenmenge daher reduziert werden. Man unterscheidet zwischen räumlicher Redundanz (die zwischen nebeneinander liegenden Bildelementen bestehende Wechselbeziehung innerhalb des Rasterbildes wird zur Datenreduzierung genutzt - intraframe compression), zeitlicher Redundanz (nur die Unterschiede zwischen aufeinander folgenden Rasterbildern werden verarbeitet und enkodiert - interframe compression) und statistischer Redundanz (regelmäßig wiederholte und daher vorhersagbare Information wird nicht übertragen).


Return path
Übertragungspfad vom Endbenutzer zum Diensteanbieter.


Rückkanal
Um digitale Dienste wie z.B. T-DSL via Satellit, Pay per view, Home Shopping, Home Banking, Reisen buchen usw. nutzen zu können, muss eine Verbindung vom Digitalen Receiver zur Telefonsteckdose (TAE-Dose) hergestellt werden. Die Information gelangt dann vom digitalen Receiver über das Telefonnetz zum Diensteanbieter. Diese Verbindung bezeichnet man als Rückkanal.


S

Satellitenbahn
Der Begriff Satellitenbahn beschreibt die Positionen des Satelliten im Orbit. Diese Bahn beeinflußt vor allem die Anwendungsgebiete des für die Kommunikation genutzten Satelliten und bestimmt die verschiedenen Lagen, Formen und Höhen des Satelliten. Zumeist werden Satelliten aber in eine kreisförmige Äquatorialbahn gebracht, deren Höhe bei etwa 36.000 km liegt. So umkreisen die Satelliten auf ihrer Umlaufbahn die Erde in 24 Stunden.


Satellitenfunkverbindung
Bezeichnet die Form der Richtfunkverbindung zwischen einer sendenden Erdfunkstelle und einem Satelliten per Up- bzw. Downwlink. Darüber hinaus kann eine weitere Verbindungsstrecke zwischen einem oder mehreren Satelliten bestehen (Multisatellitenverbindung).


Satellitenkommunikation (SatKom)
Definiert jegliche Form der Informationsbeziehung, in die Satelliten bzw. die die Punkt-zu-Fläche- Verbindungen intergriert sind. Die Verbindungen zwischen einem Satelliten und den anderen empfangenden bzw. sendenden Stationen können je nach Anwendungsgebiet sehr vielfältig sein, z.B. zwischen Bodenleitstellen und (Weltraum-)Satelliten oder zwischen terrestrischen Netzen und Satelliten etc. Generell wird für die Übertragungsrichtungen zum Satelliten (Uplink) immer das höhere Frequenzband genutzt wird, während der Satellit immer in den niedrigen Frequenzbändern sendet (Downlink).


SCPC
Single Channel per Carrier. Bei dieser Übertragung steht der Erdfunkstelle nur ein RF-Träger mit nur einem protokolltransparenten Kanal zur Verfügung. Dadurch kann die entsprechende Erdfunkstelle einfach und klein sein.


Shared Hub
Vom Service Provider angebotene Disposition einer Hub-Station für verschiedene Nutzer (im VSAT-Dienst).


Spot Beam
Stark gebündelter Ausleuchtbereich (Footprint) eines Satelliten mit relativ großer Strahlungsleistung.


Synchrone Datenübertragung/Synchronverfahren
Datenübertragungsverfahren, bei dem alle Binärelemente und Zeichen in einem festen Zeitraster liegen und so gleichzeitig übertragen werden.


Synchrones Datenformat
Bezeichnet ein Datenformat bei dem die zu übertragende Nachricht in Datenblöcke aufgeteilt wird, die spezifische Steuerzeichen (Rahmen) erhalten.


Satellite dish
Teil eines Satellitenempfangssystems; in seinem Brennpunkt werden die von Satelliten gesendeten Signale reflektiert und konzentriert.


Search Engine
Programm, das Dokumente sucht, die bestimmte Schlüsselwörter enthalten, und eine Liste dieser Dokumente auswirft. Obwohl der Begriff Search Engine eigentlich einen allgemeinen Programmtypus bezeichnet, wird er oft insbesondere auf Systeme wie Alta Vista und Excite angewendet, mit deren Hilfe der Benutzer im World Wide Web nach Dokumenten suchen kann.


Set-Top Box
siehe "Receiver"


SimulCrypt
Der IRD hat nur ein Zugangsberechtigungssystem (conditional access). Allerdings enthalten die vom Anbieter gesendeten Signale von unterschiedlichen Kontrollsystemen verwertbare Information. So verarbeiten die verschiedenen IRDs jeweils die für sie verwertbare Information, um das Signal zu entschlüsseln. Dies setzt eine Absprache zwischen den jeweiligen Anbietern voraus. In Frankreich zum Beispiel werden die AB Sat-Dienste mit der 1. von Viaccess und 2. von Mediaguard benötigten Zugangsinformation gesendet, so daß diese entweder mit einem AB Sat IRD entschlüsselt werden kann, der mit Viaccess arbeitet, oder mit einem Canalsatellite numérique IRD, der mit Mediaguard arbeitet. Ebenso werden alle von Canalsatellite angebotenen Dienste mit der Zugangsinformation für Viaccess und Mediaguard gesendet.


SIT
Satellite Interactive Terminal. Benutzerterminal für Empfang und Übertragung von Informationen via Satellit. Wird gewöhnlich in Kombination mit Systemen verwendet, die über Ku-Band empfangen und über Ku- oder Ka-Band senden. Besteht aus Zwischenfrequenz- und Radiofrequenzanteilen. Das ETSI standardisiert die Radiofrequenzmerkmale von SITs. Das Akronym wird verwendet, um die SITs von den negativ konnotierten VSATs (Very Small Satellite Antenna) zu unterscheiden.


SMATV
Satellite delivered Master Antenna Television System.
Ein für die Übertragung von Satellitensignalen erweitertes MATV-System (Gemeinschafts-Satellitenempfangsanlage).


Smart Card
Personalisierte Chipkarte zur Abrechnung bei Abonnementfernsehen und anderen digitalen Diensten.


SOHO
Small Office / Home Office. Sogenannte SOHO-Produkte sind speziell für Berufstätige bestimmt, die zu Hause oder in kleinen Büros arbeiten.


Streaming
Technik der Datenübertragung: Daten werden als stetiger, kontinuierlicher Strom verarbeitet. Im Zuge der Ausdehnung des Internet werden Streaming-Technologien immer wichtiger, denn die meisten Benutzer haben nicht schnell genug Zugriff, um große Mutlimediadateien schnell abrufen zu können. Dank Streaming kann die Datenbanksuchroutine des Benutzers beginnen, die Daten auf dem Bildschirm darzustellen, bevor die gesamte Datei übertragen worden ist.


Subcarrier
Die Tonkanäle, auch als Tonunterträger bezeichnet, stellen auf den Frequenzen 7,02 MHz und 7,20 MHz den analogen Fernsehton zur Verfügung. Über weitere Tonunterträger, z. B. 7,38 MHz, 7,56 MHz, 7,74 MHz, 7,92 MHz, 8,10 MHz und 8,28 MHz werden analoge Radioprogramme übertragen.


T

Terminal
Das Terminal ist ein in der Nähe des Nutzers des Telekommunikationsdienstes befindliches (End-) Gerät, das die Informationen in eine Form wandelt, so daß der Nutzer die erhaltenen Informationen direkt verwenden kann. Andererseits führt das Terminal auch die Wandlungsprozesse durch, in der die Nachrichten für die Übertragung in ein Telekommunikationsnetz aufbereitet bzw. nutzbar gemacht werden, z.B. rechnergestützte Terminals, die primär für EDV-Anwendungen verwendet werden.


TDMA
Time Division Multiple Access. Bezeichnet ein Zugangsverfahren, das auf dem asynchronen oder synchronen Zeitmultiplex basiert.


Transceiver (TRX)
Kennzeichnet die Einheit aus Sender (TX - Transmitter) und Empfänger (RX - Receiver). Sende-/Empfangsanlage z. B. für Inmarsat-C werden u.a. hergestellt von den Firmen JRC, Thrane&Thrane oder Trimble.


Transponder
Transponder (funktional eine Zusammensetzung aus Transmitter oder Responder) wandeln das empfangene Frequenzband um und verstärken es.


TCP
Abkürzung für Transmission Control Protocol (Übertragungsprotokoll). Das TCP ist eines der wichtigsten Protokolle in TCP/IP-Netzwerken. Während das Netzprotokoll (IP) nur mit Datenpaketen arbeitet, ermöglicht das Übertragungsprotokoll (TCP) zwei Hosts, eine Verbindung herzustellen und Datenströme auszutauschen. Das Übertragungsprotokoll garantiert die Zustellung der Daten und stellt sicher, daß die Datenpakete in derselben Reihenfolge ankommen, in der sie losgeschickt wurden.


TCP/IP
Akronym für Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Eine Folge von Kommunikationsprotokollen, mit denen Hosts miteinander verbunden werden. Das TCP/IP verwendet unterschiedliche Protokolle; die beiden wichtigsten sind das TCP (Übertragungsprotokoll) und das IP (Netzprotokoll). Das TCP/IP ist in das UNIX-Betriebssystem eingebaut und wird vom Internet verwendet. Es ist heute der Standard für die Datenübertragung über Netzwerke. Sogar Netzwerkbetriebssysteme, die über eigene Protokolle verfügen, stützen das TCP/IP.


Terrestrial transmission
Übertragung mittels bodenstationierter Transmitter im Gegensatz zu Satelliten- und Kabelübertragung. Analoge Fernsehprogramme wurden zunächst über terrestrische Verbindungen gesendet.


Tonunterträger
Ein oder mehrere Signale, hauptsächlich Audiosignale, die neben dem Hauptsignal übertragen werden, z.B. Fernsehen auf einem Transponder oder Kabelprogramm.


Transport stream
Der vor der Übertragung von Signalen durch die Kombination von optischen und akustischen Signalen sowie Datenströmen gebildete Bit-Strom. Er besteht aus Datenpaketen mit einer festen Länge von 188 Bytes Daten.


Travelling-Wave-Tube Amplifier (TWTA - Wanderfeldröhre)
Der wichtigste Transmitter eines Satelliten (Hochfrequenzverstärker), der das Signal verstärkt, bevor es zurück zur Erde gesendet wird. Je ein Transmitter ist an jeweils einen Transponder gekoppelt und bestimmt die vefügbare Radiofrequenzkommunikationsleistung.


U

Uplink
Englisch für Aufwärtsstrecke. Beim Satellitenfunk bezeichnet dies den Funkkanal von der Bodenstation zum Satelliten. Der entgegengesetzt gerichtete Funkkanal wird als Downlink bezeichnet.


Übertragungsgeschwindigkeit
Auch Bitrate. Mißt die je Zeiteinheit übertragenen Binärentscheidungen. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird in Bits bzw. in den entsprechenden Zehnerpotenzen Kbit/s, M/s und Gbit/s gemessen.


Übertragungsprozedur
Beschreibt den Ablauf einer Übertragung z.B. in Form eines Protokolls oder Reports.


Übertragungssicherung
Alle Verfahren zur Sicherung der einwandfreien Datenübertragungen werden als Übertragungssicherung bezeichnet. Diese sorgt für die Minderung bzw. Ausschluß möglicher Störfaktoren, indem Fehler und Redundanzen bzw. deren Häufigkeit analysiert und reduziert werden (z.B. durch spezielle Codierungsverfahren).


Universal LNB
Um den gesamten Frequenzbereich von 10,70 GHz bis 12,75 Single GHz (Analoge &Digitale Programme/Dienste) zu empfangen, ist der Einsatz eines Universal LNBs erforderlich. Beim Universal Single LNB für den Einzelempfang wird das untere ASTRA Band bzw. das obere ASTRA Band mit dem 22KHz-Schaltsignal vom digitalen Satellitenreceiver aus gesteuert.


Universal Twin LNB
Der Universal Twin LNB besteht aus zwei Universal LNBs in Twin einem Gehäuse und ermöglicht somit den Anschluß von zwei Satellitenreceivern (anlog + digital), welche unabhängig voneinander angesteuert werden können.


Universal Quatro LNB
Der Universal Quatro LNB stellt die optimale Lösung zum Quatro gleichzeitigen Empfang vom unteren und oberen ASTRA Band in Mehrteilnehmeranlagen dar. An den vier Ausgängen des LNBs stehen die jeweiligen Polarisationsebenen H und V des unteren und des oberen ASTRA Bandes fest zur Verfügung. Die Auswahl des unteren bzw. des oberen Bandes erfolgt in einem Multischalter-System.


V/W

Very Small Aperture Terminal (VSAT)
Bezeichnung für eine bestimmte Art satellitengestützter Kommunikationssysteme und deren Dienste, bei denen relativ kleine Antennen verwendet werden, die direkt beim Anwender installiert werden. Die geostationären Satelliten (ASTRA, INTELSAT, EUTELSAT und andere) gewährleisten nur Datenübertragungen mit bis zu 64Kbit/s.


Video compression
Reduzierung und Umwandlung von analogen Fernsehsignalen in digitale. Verwendet wird dieses Verfahren auf ASTRA 1 E, 1 F und 1 G, so daß ca. zehn Programme über einen einzigen Transponder übertragen werden können (33 MHz).


VoD Video-on-Demand
Abonnenten zur Verfügung stehende Auswahl von Filmtiteln. Der Film beginnt auf Nachfrage des Abonnenten. Siehe auch unter "Near Video-on-Demand".


Web casting
Nutzung des Internets, insbesondere des World Wide Web, zur Versendung von Nachrichten. Im Gegensatz zum typischen Surfen, bei dem Web-Seiten vermittels Pull-Methoden übertragen werden, arbeitet das Web Casting mit Push-Technologien.


WebTV
Oberbegriff für eine Kategorie von Produkten und Technologien, die es einem ermöglichen, auf dem Fernsehbildschirm im Web zu surfen. Die meisten WebTV-Produkte bestehen heutzutage aus einer kleinen Box, die an die Telefonleitung und den Fernseher angeschlossen wird. Sie stellt über den Telefondienst eine Verbindung zum Internet her und konvertiert die abgerufenen Web-Seiten in ein Format, das der Fernsehapparat wiedergeben kann. Diese Produkte sind mit einer Fernbedienung ausgestattet, so daß man im Web surfen kann.


X/Y/Z

X.25
Übertragungsprotokoll für paketorientierte Datennetze (PSDN), das u.a.auch für Verbindungen zwischen Erdfunkstellen und Gateways benutzt wird.


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