Filiago im lokalen Netzwerkes (LAN)

Die leichte Installation eines lokalen Netzwerkes (LAN) und die E-Mail Konfiguration in Verbindung mit dem Filiago Dienst wird im folgenden Beispiel einmal dargestellt:
Folgende Punkte gilt es zu beachten:
  • Haben alle LAN Clients mit allen Programmen ohne Filiago Zugang zum Internet?
    Wenn nein: Erst mal das herstellen.
    Wenn ja: alle Programme auf allen Clients müssen ihren Traffic über die Maschine routen, die den Filiago Proxy installiert hat, um vom Satellitendienst profitieren zu können.

  • Es gibt viele Konfigurationsmöglichkeiten,
    im Folgenden ist nur ein Beispiel von einem Funk-Netzwerk (wireless LAN = WLAN) skizziert, bestehend aus

    1) Desktop-PC
    2) Notebook
    3) Pocket PC

  • Alle drei Systeme sind mit WLAN "vernetzt". Das WLAN verwendet feste IP Adressen aus dem Pool 192.168.0.x. Auf dem Desktop sind DVB-Karte und Proxy installiert. Der Desktop hat auch die ISDN-Karte installiert.

  • Auf allen Clientmaschinen erfolgt eine feste IP Adressvergabe an die WLAN Karten (192.168.0.2 und .3), DHCP wird nicht verwendet, DNS und Standardgateway ist für alle 192.168.0.1.

  • Damit wählt der Desktop sich automatisch über die Telefonleitung ein, wenn auch nur ein Client seine Mail holt oder in Internet surft.

  • Um jetzt Filiago Geschwindigkeiten für alle zu bekommen, muss der Nutzer jeden Browser (z.B: Internetexplorer) auf jeder Client-Maschine im Punkt Extras/Internetoptionen/Verbindungen/LAN-Einstellungen folgendermaßen konfigurieren:

  • "Proxyserver verwenden", "Erweitert". Im neuen Dialog unter HTTP, Secure, FTP und SOCKS jeweils die IP des DVB-Gateways eintragen (192.168.0.1 in diesem Beispiel), dazu als Port 9202 bzw. bei SOCKS 9203 eintragen.

  • Analog sind alle anderen Programme zu konfigurieren, z.B. der Filesharing Dienst auf SOCKS5, Adresse 192.168.0.1, Port 9203.

  • Damit kann jetzt auf dem PocketPC eine Seite angewählt werden, der Desktop wählt sich ein und geht mit bis zu 1024 kbit/s in's Internet. Um in der Konfiguration die automatische Einwahl bei Postfachabfragen einzurichten, sollte dies unter Führung des Mailtraffics über den Satelliten geschehen (Portforwarding). Es könnten zum Beispiel auf dem Desktop folgende vier Forwardings eingerichtet:

  • Serverport 110 von pop.gmx.net zu Port 9270 auf dem lokalen Proxy
    Serverport 25 von mail.gmx.net zu Port 9279 auf dem lokalen Proxy
    Serverport 110 von pop3.web.de zu Port 9280 auf dem lokalen Proxy
    Serverport 25 von smtp.web.de zu Port 9289 auf dem lokalen Proxy

  • Diese Einstellungen werden schon bei der Installation der Filiago Software abgefragt werden, sie können wahlweise eingegeben werden.

  • Dann sollte bei Outlook Express auf dem Pocket PC für den Posteingang von GMX der Server auf 192.168.0.1, Port 9270 (vorher auf dem Serverport 110) geändert werden. Der SMTP Server auf 192.168.0.1, Port 9279. Bei den anderen angeschlossenen geräten analog.

(c) 2007 IP via Sky (http://www.ipviasky.com) / Förderverein Internet und Mediendienste e.V. (FIM e.V.)
Impressum / Haftungsausschluss - Disclaimer